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Die Methode

Wisdom Yoga® — so unterrichte ich

Die Methode hinter allen Kursen, den Nidra-Abenden und der Einzelbegleitung bei YogaKey.
Die Schule heisst YogaKey, die Methode Wisdom Yoga®. Das eine ist der Schlüssel, das andere das, was er aufschliesst.

Eine Stunde, und der Kopf war woanders.

Du liegst auf der Matte, das Bein im Gurt, und denkst an den Zug, den du heute Morgen verpasst hast. An das Abendessen. An die Sitzung morgen um acht. Der Körper ist in der richtigen Position. Der Kopf ist nicht dabei. Das kennt fast jeder, der schon Yoga gemacht hat. Die Stunde war angenehm, am nächsten Morgen ist der Nacken wieder fest, und der Kopf hatte keine Minute Pause. Genau dort setzt Wisdom Yoga an. In meinen Stunden hat der Kopf die ganze Zeit etwas zu tun, und zwar dasselbe wie der Körper.
Woher es kommt
Die meisten lernen Yoga als eine Reihe von Übungen kennen. Der klassische Grundtext des Yoga, die Yoga-Sutras, setzt woanders an: Im zweiten Satz steht, Yoga sei das Zur-Ruhe-Kommen der Bewegungen im Kopf. Körperübungen, Atemübungen und Entspannung sind die Wege dorthin. Wisdom Yoga® nimmt diese Reihenfolge ernst. Ich habe die Methode seit 1992 im Unterricht entwickelt, aus dem klassischen Hatha Yoga und aus dem, was ich in dieser Zeit an Menschen beobachtet habe: wie Aufmerksamkeit, Atem und Körper zusammenspielen, und an welcher Stelle sich etwas verändern lässt.
Die Grundidee
Im Alltag sind Gedanken, Körper und Atem fast nie am selben Ort. Der Körper sitzt am Schreibtisch, der Kopf ist beim nächsten Termin, und der Atem ist irgendwo oben in der Brust. In der Stunde bringst du alle drei an denselben Punkt.
Zerstreuung kostet Kraft. Ausrichtung schenkt Kraft.
Ein Spiegel wirft zurück, was auf ihn fällt. Ein Leuchtturm leuchtet von innen, bei jedem Wetter. Wisdom Yoga ist die Schule für das Zweite.
So läuft eine Stunde

Sieben Schritte, vom Ankommen bis in den Alltag.

Ankommen. Du liegst auf dem Rücken, die Augen sind geschlossen. Mit geschlossenen Augen bist du vor allem im Spüren. Die erste Frage der Stunde lautet: Wer nimmt hier gerade meinen Körper wahr?
Der Anker. Du legst die Hände auf den Bauch. Knapp unter dem Nabel, in der Mitte zwischen Bauchdecke und Wirbelsäule, liegt dein Zentrum. Du denkst an diesen Punkt und spürst ihn zugleich. Zieht ein Gedanke die Aufmerksamkeit weg, kehrst du hierher zurück.
Der Atem folgt einem Bild. Unter den Händen stellst du dir eine Kugel vor. Sie dehnt sich aus, und du atmest ein. Sie zieht sich zusammen, und du atmest aus. Der Impuls kommt aus der Vorstellung.
Die Bewegung folgt der Vorstellung. Jede Übung machst du zuerst im Kopf, und der Körper geht mit. Wo deine Vorstellung ist, dorthin geht dein Bein, auch über Grenzen hinaus. Wer so übt, hat keine Zeit, an morgen zu denken. Genau das ist Yoga.
An der Grenze. In der Dehnung kommst du an eine Grenze. Dort halten die meisten den Atem an und verspannen das Gesicht. Bei mir lächelst du, atmest in den Bauch, schliesst die Augen und stellst dir vor, du wärst zwei Zentimeter weiter. Der Körper folgt. In der neuen Position bleibst du zwanzig, dreissig Sekunden, damit er sie sich merkt.
Tiefenentspannung. Am Schluss liegst du, lässt ein Lächeln durch den Körper wandern, von der Stirn bis in die Füsse, und sammelst die Ruhe im Bauch. Zehn Minuten lang regeneriert sich der ganze Körper, und was du in der Stunde geübt hast, setzt sich.
Aktivierung für den Alltag. Zum Schluss aktivierst du bewusst Präsenz und innere Ruhe für deinen Alltag. Du öffnest die Augen, ohne das Gefühl im Bauch loszulassen, und nimmst diese Zentrierung mit, in den Zug, ins Büro, in den nächsten Tag.

Die elf Prinzipien

Die Prinzipien lernst du nicht auswendig. Du übst sie mit dem Körper, mit dem Atem und mit der Aufmerksamkeit, in jeder Lektion.
Zwischen Wahrnehmung und Reaktion liegt Freiheit.
Das Fundament
1 · Die Innenwelt bestimmt dein Leben
2 · Bewusstsein ist trainierbar
3 · Wissen entsteht durch Erfahrung
Wahrnehmen
4 · Aufmerksamkeit ist der Schlüssel
5 · Wahrnehmen kommt vor Bewerten
Freiheit von Identifikation
6 · Du bist nicht deine Gedanken
7 · Der Beobachter ist frei
8 · Buddhi, die Kraft der Unterscheidung
Transformation
9 · Annehmen macht frei
10 · Entscheidung gibt Kraft
11 · Das Herz gibt Richtung

Wo du Wisdom Yoga begegnest

Hatha Yoga

Montag in Cham, Dienstag im LiveStream, Mittwoch in Aeugst am Albis

Einzelbegleitung und Wisdom Mandala

Persönlich, in Zug oder online

Yoga für Männer

Montag, 20.45 Uhr in Cham

Yoga Nidra

Einzelne Abende in Cham
YouTube - über 650 Lehrvideos zu Bewusstsein, Meditation und Yogaphilosophie
Vorkenntnisse brauchst du keine, und beweglich musst du auch nicht sein. Die Übungen passe ich an.
«Ich wüsste wirklich nicht, wie ich die letzten schwierigen Jahre ohne das Yoga bei Thomas ohne Burnout durchgestanden hätte! Es hilft mir jede Woche wieder, Spannungen, Stress, Unruhe abzubauen und dafür zurück in meine Mitte zu finden, Entspannung, Ruhe, Zufriedenheit zu erleben. Da ich sehr viele verkürzte Muskeln habe, schätze ich die Dehnungsübungen im Hatha Yoga sehr. Ich schätze Thomas‘ ruhige Art sehr und wie er uns das Yoga so vermittelt, dass Jeder das für ihn Mögliche tun kann und auch wagt, bei seinen Grenzen zu stoppen. Ganz toll finde ich auch, wie er uns jeweils sagt, dass derjenige, der eine bestimmte Stellung körperlich nicht schafft, sie sich vorstellen kann und so das Gleiche bewirkt.»
Ursi P. Wisdom Yoga

Häufige Fragen

Gibt es Wisdom Yoga noch als Kurs?
Ist das eine andere Yogaart als Hatha?
Muss ich an etwas glauben?
Heisst im Augenblick leben, dass ich nicht mehr planen soll?
Muss ich mich mit der Philosophie beschäftigen?
Aufmerksamkeit ist der Schlüssel.
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Im Rank 58 Zug oder online
Die beschriebenen Wirkungen beruhen auf Erfahrungen von Teilnehmenden und sind kein Heilversprechen. Yoga und Einzelbegleitung ersetzen keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.