Das eine sind Situationen, an denen sich nichts mehr ändern lässt. Ein Entscheid, der gefallen ist. Ein Fehler, der passiert ist. Jemand, der so ist, wie er ist. Du reibst dich daran auf, und diese Kraft fehlt dir dann genau dort, wo tatsächlich etwas zu bewegen wäre.
Das andere ist der Widerstand gegen das eigene Empfinden. Niemand will wĂ¼tend sein, unruhig, gekränkt. Also drĂ¼ckst du weg, was da ist. Und was auf diese Weise nicht zu Ende geht, verschwindet nicht — es meldet sich am Wochenende, in den Ferien, um vier Uhr morgens.
Frag dich bei so einem GefĂ¼hl einmal ehrlich: FĂ¼hlst du dich damit frei oder unfrei? Eng oder weit? Gewinnst du Energie, oder verlierst du sie? Und wie viel von dem, was in dir steckt, lebst du, solange es dich im Griff hat?