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Yoga für Männer in Cham (Zug)

Kraft ohne Härte. Beweglichkeit ohne Leistungsdruck.

Jeden Montag, 20.45 Uhr. Die erste Lektion ist gratis, Einstieg jederzeit, keine Vorkenntnisse nötig.
Personen liegen zur Entspannung auf Matten in einem hellen Gymnastikraum mit Parkettboden und weißen Säulen.
Montag
20.45 ‒ 21.45
Zugerstrasse 4, 6330 Cham
CHF 27 pro Lektion
QualiCert anerkannt
Partner im CSS Coin Netzwerk
Yoga seit 1992
In Cham, Aeugst am Albis und im LiveStream
Einzelner abend
Yoga Nidra mit tibetischen Klangschalen
Montag, 14. Dezember 19.30 Uhr in Cham

Die meisten Männer kennen zwei Zustände: Vollgas und Erschöpfung.

Zwischen beiden liegt kaum etwas, und mit den Jahren wird der Abstand zwischen ihnen kürzer.
Der Rücken meldet sich am Morgen.
Die Schultern sind hart.
Der Schlaf ist nicht mehr so tief und erholsam.
Und Bewegungen über die du dreissig Jahre nicht nachgedacht hast wie bücken, aufstehen, sich umdrehen — brauchen plötzlich einen Moment.
Meistens tut man nichts, weil es sich noch aushalten lässt. Man arbeitet weiter, hält durch, kompensiert. Und wartet, ohne es so zu nennen, bis der Körper lauter wird als der Terminkalender. Die meisten Männer fangen erst mit Yoga an, wenn der Körper schon Beschwerden macht oder der Arzt es ihnen rät.
Es geht darum, nach zehn Stunden Sitzen ohne Ziehen im Rücken aufzustehen und mit sechzig noch genauso beweglich zu sein wie heute.
Der dritte Zustand

Wach und ruhig zugleich.

Der Weg dorthin führt über Konzentration. Im Alltag sind unsere Ebenen fast immer getrennt: Die Gedanken sind an einem Ort, der Körper an einem anderen, die Energie an einem dritten. Wir erleben das als Unruhe, als Zerfahrenheit, als das Gefühl, ständig unter Spannung zu stehen. Das kostet mehr Kraft als jede körperliche Anstrengung. Üben heisst, diese Ebenen wieder auf einen Punkt auszurichten. Aufmerksamkeit, Körper und Atem treffen sich an derselben Stelle. Genau deshalb bist du nach einer Yogalektion wacher als vorher.
Ohne Leistungsdruck, ohne Konkurrenz, ohne Yoga-Klischees. Mit einer Praxis, die im Alltag etwas verändert.

Warum ein Kurs speziell für Männer?

Weil die Ausgangslage eine andere ist. Viele Männer sitzen den ganzen Tag, haben verkürzte Muskeln, stehen unter beruflichem Druck und verlieren mit den Jahren an Beweglichkeit. Und viele kümmern sich erst um ihren Körper, wenn er sich meldet. Dazu kommt ein Gefühl, das viele Männer kennen: Ein gewöhnlicher Yogakurs sei nichts für sie. Die Übungen sind entsprechend aufgebaut: auf das, was dir im Alltag etwas bringt. Niemand muss hier in den Spagat. Und ich gehe durch die Klasse und korrigiere jeden persönlich in den Übungen, direkt am Körper.
Übrigens: Über Jahrhunderte wurde Yoga fast nur von Männern geübt und weitergegeben, vom Lehrer zum Schüler. Dass heute vor allem Frauen in den Kursen sitzen, ist eine Entwicklung der letzten Jahrzehnte.

Kraft ohne Härte

Kraft entsteht selten dort, wo am meisten Anstrengung ist. In den Übungen suchst du maximale Spannung und maximale Ruhe zugleich, und merkst dabei, wie viel Energie du sonst in Anspannung investierst, die niemandem nützt. Die Übungen stärken Rumpf, Schultern und Beine, für einen Körper, der dich im Alltag trägt. Du entwickelst Stabilität, ohne dich zu verkrampfen. Du lernst, deine Kräfte bewusster einzusetzen, und bekommst einen klaren Kopf, der auch unter Druck ruhig bleibt. Und du merkst, wie viel Ruhe und Klarheit entstehen, wenn Körper, Atem und Aufmerksamkeit wieder zusammenfinden.
Zerstreuung kostet Kraft. Ausrichtung schenkt Kraft.
An der Grenze

«Ich bin so unbeweglich.»

Den Satz sagen die meisten Männer in der ersten Stunde.
Dann gehen sie in die Dehnung, verkrampfen sich, halten den Atem an und kämpfen. Gegen wen? Gegen sich selbst.
Hier lernst du, an dieser Grenze zu lächeln, in den Bauch zu atmen und dir vorzustellen, du wärst zwei Zentimeter weiter. Der Körper folgt.
Als Jugendlicher war ich Sprinter und lief 1976 im Final der Schweizer Meisterschaft der Jugend B. Eines habe ich damals gelernt: Die schnellsten Läufe kamen nie, wenn ich verkrampft war. Sie waren jedes Mal eine Überraschung, weil sie sich leicht angefühlt haben.

Zwischen Wahrnehmung und Reaktion liegt Freiheit.

Dieser Satz ist der eigentliche Kern der Arbeit, und er wirkt weit über die Matte hinaus. Die meisten Reaktionen laufen automatisch ab, im Beruf, in Beziehungen, im Verkehr. Wer den Abstand zwischen Wahrnehmung und Reaktion vergrössert, gewinnt genau dort Handlungsspielraum, wo er bisher nur reagiert hat. Der Körper ist der einfachste Ort, um das zu üben, weil er unmittelbar zurückmeldet, was gerade passiert.

Was dich erwartet

Nach ein paar Wochen merken es die meisten an kleinen Dingen
Die Lektionen verbinden Yoga, Atemarbeit, Zentrierung und Tiefenentspannung. Ich unterrichte nach meiner eigenen Methode, Wisdom Yoga®.
Die Übungen passe ich an. Du brauchst keine Vorkenntnisse und niemand muss etwas beweisen.
Bücken und Aufstehen gehen wieder
ohne dass man darüber nachdenkt.
Spannung im Nacken fällt früher auf
und du schleppst sie nicht mehr einfach mit.
Ruhe im Kopf
Nach der Lektion ist es im Kopf ruhiger als vorher.
Lächelnder Mann mit grauem Bart und weißem Hemd vor hohem Ziergras im Garten.
Wer unterrichtet

Korrektur direkt am Körper

Ich bin Thomas Gloor und unterrichte seit 1992, davor war ich Betriebsökonom, rund zehn Jahre in der internationalen Finanzwelt, in Zug, Hongkong, London und New York. Während der Lektion gehe ich durch die Klasse und korrigiere direkt am Körper. Eine Übung, die ein paar Grad daneben liegt, bringt wenig, und die wenigsten merken das selbst. Das kann kein Video und kaum ein grosses Studio.
Für wen der Kurs gedacht ist

Für Männer, die einen Ausgleich zum Berufsalltag suchen und beweglich und wach älter werden möchten.

Als junger Mann stehen Leistung, Erfolg und Durchsetzung im Vordergrund. Mit den Jahren verschieben sich die Prioritäten: Gesundheit, Erholung, innere Ruhe. Viele Teilnehmer sind in der zweiten Lebenshälfte, viele kommen ohne Vorkenntnisse. Wichtiger als das Alter ist die Bereitschaft, etwas für sich zu tun, solange der Körper noch keine Beschwerden macht.

Stimmen aus dem Kurs

«Männeryoga: Cool, kraftvoll, konzentriert, maskulin, tolles Ambiente, tolle Wirkung. Die Yogastunden sind Gold wert. Die Übungen führen in eine maximale Körperspannung und Koordination. Während der Körper in den Figuren trainiert wird, stärkt man Rumpf und Glieder. Dabei löst man Blockaden und arbeitet an den körperlichen Grenzen. Am Schluss ist die Entspannung zur Musik einfach herrlich.»
Matthias S.
«Was ich an diesem Kurs besonders schätze, ist die Tatsache, dass der Inhalt speziell auf Männer ausgerichtet ist. Wir sind halt doch oft etwas weniger geschmeidig als die Frauen. Thomas versteht es sehr gut, die Übungen so zu gestalten, dass ich nicht überfordert bin und trotzdem Woche für Woche Fortschritte mache.»
Andreas F.
Eine Vorbereitung auf das Leben

Die Yogastunde ist ein fester Ankerpunkt in der Woche. Was sie verändert, zeigt sich an den anderen sechs Tagen.

Was du auf der Matte übst, Aufmerksamkeit halten, Spannung wahrnehmen, den Atem führen —, wirkt dort, wo es unbequem wird: in der schwierigen Sitzung, im Konflikt, in den Wochen, in denen zu viel zusammenkommt.

Wenn dir 20.45 Uhr zu spät ist

Eine Stunde früher, um 19.30 Uhr, unterrichte ich im selben Raum Hatha Yoga. Eine verpasste Lektion holst du dort nach.

Krankenkasse und CSS Coin

QualiCert-anerkannt, und die meisten Krankenkassen beteiligen sich je nach Zusatzversicherung mit 50 bis 75 Prozent an den Kurskosten. Bei der CSS kommt der CSS Coin dazu, damit bezahlst du nochmals 30 Prozent weniger. Die Quittung bekommst du automatisch, du musst sie nicht anfordern.

Kursdaten und Anmeldung

Montag
20.45 – 21.45 Uhr
bis 7. Dezember 2026 Zugerstrasse 4, 6330 Cham CHF 27 pro Lektion
Du zahlst ab deinem Einstieg bis Semesterende und nur die Lektionen, die du auch wirklich besuchst. Der nächste Kurs startet im Januar.
Gratis‒Probelektion: Komm unverbindlich in eine Lektion und schau, ob es passt. Melde dich kurz, dann liegt eine Matte für dich bereit.
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Aufmerksamkeit ist der Schlüssel.
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Die beschriebenen Wirkungen beruhen auf Erfahrungen von Teilnehmenden und sind kein Heilversprechen. Yoga und Einzelbegleitung ersetzen keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.